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Durch eine Fettabsaugung ungeliebte Fettpölsterchen loswerden | Plastische Chirurgie Düsseldorf

Lipödem-Behandlung in Düsseldorf

Haben Sie sich vielleicht schon einmal gefragt, warum ...

Informationen zur Lipödem-Behandlung

  • Behandlungsdauer: 1- 3 Stunden
  • Betäubung: örtliche Betäubung oder Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt: ambulant oder 1 Übernachtung
  • Ausfallzeit: ca. 3 – 7 Tage
  • Preis: ab € 4.000,- (zzgl. Narkosekosten)
  • Informationen zur Kostenübernahme 

... Sie trotz Sport und gesunder Ernährung das Gefühl haben, dass Ihre Beine ständig dicker werden?

... Ihr Oberkörper normal proportioniert ist, im Vergleich dazu aber Ihr Gesäß und Ihre Beine einer anderen, viel beleibteren Person zu gehören scheinen?

... Ihre Beine extrem druckempfindlich sind und schmerzen, obwohl Sie dafür keine direkte Erklärung haben?

... Sie bei einem leichten Stoß auf die Haut Ihrer Beine oder Arme bereits blaue Flecken bekommen, die Schmerzen bereiten, manchmal sogar, ohne dass Sie sich noch an einen Stoß erinnern können?

... Sie manchmal das Gefühl haben, als sein Ihre Arme und Beine aus Blei, ohne dass Sie sich vorher besonders angestrengt hätten?

Wenn Sie an einem oder mehreren dieser Symptome leiden, so sollten Sie von einem Phlebologen, einem Lymphologen oder einem Gefäßspezialisten klären lassen, ob Sie möglicherweise an einem Lipödem leiden.

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1. Was steckt hinter der Krankheit Lipödem?

Das Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung, die nur Frauen betrifft und welche leider immer noch -auch von vielen Ärzten- nicht erkannt wird. Sie manifestiert sich überwiegend an Extremitäten, sprich Armen und Beinen. Die Hände und Füße bleiben dabei ausgespart, so dass oft eine kragenartige Verdickung an Knöcheln und Handgelenken entsteht. Im Verlauf kommt es mit zunehmendem Stadium zu einer Vermehrung und Verhärtung des Gewebes mit chronischen Veränderungen. Die Erkrankung ist für die Betroffenen neben den Bewegungseinschränkungen mit Schmerzen und einer Hämatomneigung verbunden. 

Unterteilt wird dieses Krankheitsbild in 3 Stadien:

  1. Stadium: feinknotige Hautoberfläche 
  2. Stadium: grobknotige Hautoberfläche mit starken Dellen 
  3. Stadium: verhärtetes, deformiertes Gewebe und ausgeprägt Fettwülste 

2. Was bedeutet das für die betroffenen Patientinnen?

Die Erkrankung stellt eine große körperliche und psychische Belastung für Betroffene dar, da oft zusätzlich zu den körperlichen Leiden auch Schuldgefühle und Scham bei den Patientinnen vorhanden sind, die oftmals durch ihr (auch näheres) Umfeld verursacht werden. Verächtliche Blicke, böse Bemerkungen und allgemein großes Unverständnis sind an der Tagesordnung, da angenommen wird, man sei nur durch übermäßiges essen so dick geworden. An eine mögliche Erkrankung wird dabei nicht gedacht.

Die Krankheit Lipödem beginnt oft schon mit Einsetzten der Pubertät. Oftmals sind sog. hormonelle Trigger (z.B. Pubertät, Schwangerschaft, Menopause) mit der Erkrankung zeitlich vergesellschaftet. Das Lipödem ist medikamentös weder behandelbar, noch heilbar. Auch Diäten oder sportliche Betätigung haben keinen Einfluss auf das Lipödem. Zusätzlich vorhandene Adipositas sollte allerdings möglichst abgebaut werden.

3. Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Lipödem?

Es gibt konservative Therapiemöglichkeiten, die die Symptome lindern können. Hierzu zählen Kompression und Lymphdrainagen, diese müssen jedoch ein Leben lang fortgesetzt werden. Dauerhaft aufhalten oder gar heilen lässt sich das Lipödem hierdurch allerdings nicht. 

Eine für viele Patientinnen segensreiche Behandlung stellt die medizinische Fettabsaugung des erkrankten Gewebes dar. Die medizinisch indizierte Fettabsaugung, oder auch Liposuktion bei Lipödem genannt, ist ein Verfahren, um überschüssiges krankhaftes Körperfett zu entfernen, das durch Gewichtsreduktion nicht beeinflussbar ist.

Das durch die Operation entfernte Fett ist dauerhaft weg und wird an den operierten Stellen nicht wieder kommen. Bei vielen Patientinnen kann so eine rasche Beschwerdefreiheit erreicht werden, vor allem, wenn das krankhafte Fett in einem Frühstadium entfernt wird und so chronische Veränderungen verhindert werden können.

Weitere Fragen und Antworten

Wie läuft die operative Behandlung ab?

Die Absaugung beim Lipödem wird von unseren Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit Hilfe der sogenannten WAL-Technik (wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung) oder mit der sogenannten PAL-Technik (vibrations-assistierte Fettabsaugung) durchgeführt. Beide Verfahren arbeiten äußerst gewebeschonend und effektiv. Hierbei wird das überschüssige und krankhafte Körperfett durch den Wasserstrahl bzw. mit Vibration vom umliegenden Gewebe gelöst und, unter besonderer Schonung der Lymphgefäße, entfernt.

Die Behandlung erfolgt meist in Vollnarkose und mit einer Übernachtung in unserer Klinik. Die Menge des entfernten krankhaften Fettgewebes richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten, Volumen von fünf bis sieben Litern pro Operation stellen an den Beinen keine Seltenheit dar.

Wie sieht die weitere Behandlung gegen Lipödem aus?

Nach der Operation werden speziell angefertigte Kompressionsmieder getragen, die eine schmerzhafte Anschwellung des operierten Gewebes lindern und eine zügige Heilung unterstützen. Diese müssen mindestens sechs Wochen konsequent getragen werden. Möglichst frühzeitig nach der Operation sollte auch bereits wieder mit Lymphdrainagen begonnen werden, um die Entwässerung des Gewebes und somit eine Verbesserung der Heilung zu gewährleisten. Eine konsequente Hautpflege sollte selbstverständlich sein, hierzu beraten wir Sie gerne über geeignete Produkte, die Ihrer Haut helfen, sich zu festigen.

Oft berichten die Patientinnen bereits kurze Zeit nach einer Operation von einer Linderung oder sogar Beschwerdefreiheit der abgesaugten Areale. Meist sind mehrere OP-Sitzungen notwendig, bis die Patientin weitestgehend schmerzfrei ist und das kranke Gewebe nahezu vollständig entfernt ist. Beschwerdefreiheit kann jedoch nicht garantiert werden.

Wir empfehlen, eine Heilungsphase von mindestens drei Monaten zwischen den einzelnen Operationen einzuhalten. Bei einem einzigen Eingriff können durch die Entfernung von bis zu sechs oder sieben Litern Fettgewebe anschließend durchaus längere Rekonvaleszenzphasen nötig sein, bis die Patientinnen sich wieder „fit“ für den nächsten Eingriff fühlen. Durch den oft sehr starken Volumenverlust können überschüssige Hautareale übrig bleiben, die anschließend mittels einer Straffungsoperation gezielt beseitigt werden müssen, so dass eine normale Körpersilhouette entsteht. Hierzu beraten wir Sie gerne bei Bedarf.

Wir empfehlen unseren Patienten im Nachgang des Eingriffs besondere Maßnahmen zu ergreifen, um das operative Ergebnis zu stützen. Hierzu gehören:

  • Eine gesunde und individuell abgestimmte Ernährung 
  • Regelmäßige Lymphdrainagen und das Tragen von Kompressionswäsche 
  • Gezielte sportliche Aktivitäten 
  • Engmaschige Kontrollen durch unsere Fachärzte

Welche Voraussetzungen muss man für eine Operation erfüllen?

Betroffene Patienten sollten mindestens ein halbes Jahr konservative Behandlungen (Kompression, Lymphdrainage) durchgeführt haben. Sollten diese Maßnahmen keine Wirkung zeigen, besteht die Möglichkeit der Absaugung des erkrankten Gewebes. 

Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist im Einzelfall ggf. möglich und muss im Vorfeld bei der zuständigen Kasse beantragt werden.

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Gesetzlich Versicherte bitten wir vor Terminvereinbarung die folgenden Informationen zu Kostenübernahme durch die Krankenkasse zur Kenntnis zu nehmen.

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