Plastische Chirurgie Düsseldorf

Ein paar Worte zum Thema Narbenpflege

... denn ein perfektes Ergebnis ist auch unser Ziel

Die natürliche Wund- und Narbenheilung ist bei jedem Menschen individuell. Unsere schonenden Nahttechniken und Ihre Narbenpflege tragen zu einem möglichst perfekten Ergebnis bei. Weitere Informationen hierzu sowie zur Narbenpflege erhalten Sie weiter unten. Wir arbeiten ständig daran, unsere schonenden und modernen Operationsverfahren weiter zu verbessern – für Ihre Schönheit und Sicherheit.

  • Nach der Entlassung aus unserer Behandlung und dem Entfernen von Pflastern und Verbänden sollen die Narben, solange noch kleine Krusten und kleinere nässende Stellen vorhanden sind, lediglich täglich geduscht (milde parfümfreie Seife oder Waschlotion) und 2 x tgl. hauchdünn mit einer neutralen fetthaltigen Creme (z.B. Bepanthen® Wund- und Heilsalbe, Vaseline, neutrale parfümfreie Bodylotion) gepflegt werden. Bitte decken Sie die Narben locker mit sauberen Kompressen aus der Apotheke ab, solange noch nässende Areale vorhanden sind.  
  • Narbenmassagen können während des ersten Jahres nach der Operation den Heilungsverlauf günstig beeinflussen. Sie sollten allerdings erst nach vollständiger Abheilung, d.h. erst wenn die Narben trocken und krustenfrei sind, mit einer sanften Narbenmassage, z.B. mit Bepanthen®-Salbe o. ä., beginnen. Führen Sie hierzu 2-3 x tgl. kleine kreisförmige Massagen mit den Fingerspitzen unter Ausübung von leichtem Druck entlang der Narbe aus.
  • Schützen Sie die Narben während des ersten Jahres konsequent vor Sonnenlicht. Hierzu benutzen Sie einen Sunblocker oder eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50).
  • Die vollständige Ausreifung der Narbe führt in der Regel zu weichen, blassen und flachen Narben. Dieser Prozess kann bis zu 2 Jahren in Anspruch nehmen. Missempfindungen oder Taubheitsgefühl im Bereich der Narben sind in der Regel von vorübergehender Natur und bessern sich im Laufe der Narbenreifung und verschwinden meistens vollständig. Selten können diese aber auch dauerhaft bestehen bleiben. Dieses ist chirurgisch leider nicht in jedem Falle zu vermeiden.   
  • Zur Unterstützung der schnelleren Ausreifung der Narben kann nach kompletter krustenfreier Abheilung ein Silikongel-haltiges Präparat, entweder als flüssiges Gel oder Pflaster, angewendet werden. Ein Silikongel (z.B. Dermatix-Gel® oder Scarban®, rezeptfrei in der Apotheke erhältlich) wird 2 x tgl. hauchdünn auf die Narben aufgetragen und für einige Minuten trocknen gelassen. Es bildet einen dünnen, unsichtbaren Film auf der Haut, der beim Duschen wieder entfernt wird. Alternativ kann auch ein Silikongelpflaster auf die Länge der Narbe zugeschnitten und aufgeklebt werden, welches täglich nach dem Duschen neu aufgeklebt werden muss. Dasselbe Pflaster kann einige Tage lang angewendet werden. Beide Präparate können im Einzelfall auch rezeptiert werden. Der Anwendungszeitraum beträgt mindestens drei Monate, die Behandlung muss, um erfolgreich sein zu können, konsequent durchgeführt werden. Wenden sie sich bei Fragen hierzu bitte an uns.
  • Sollte es im Verlauf der Narbenreifung zu einem verstärkten Jucken, Brennen, einer zunehmenden Rötung der Narben sowie zu einer Vermehrung und/oder einer Verhärtung des Narbengewebes kommen, kann eine überschießende Narbengewebsbildung (sogenannte hypertrophe Narbe oder Keloid) vorliegen. Die Veranlagung zur Bildung hypertropher Narben und Keloide ist häufig genetisch bedingt und kann nicht beeinflusst werden. Sollten sich die Narben wie oben beschrieben entwickeln, ist eine besondere Behandlung notwendig. Hierzu wenden Sie sich bitte an uns.
  • Wundheilungsstörungen (z.B. Wundinfekte, Abszesse oder Serome) treten meistens innerhalb der ersten Tage bis Wochen auf und äußern sich z.B. durch verstärkte Schmerzen, eine ungewohnte Schwellung, Rötung, Fieber oder Schüttelfrost sowie durch vermehrte oder plötzlichen Entleerung von Sekret aus der Narbe bzw. Wunde. Suchen Sie bitte umgehend uns oder einen mitbehandelnden Arzt auf, sollte es zu einer derartigen Wundheilungsstörung kommen. Diese lässt sich in der Regel gut behandeln, gehört aber immer in ärztliche Überwachung.

Wenden Sie sich bitte im Zweifel oder bei Fragen immer an uns oder Ihren Hausarzt.

Wir wünschen Ihnen eine ungestörten und guten Heilungsverlauf! 




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