FAQ - Bauchstraffung

FAQ Bauchstraffung

Durch den Eingriff wird eine festere und schlankerer Bauchregion erreicht. Die Beseitigung der ursprünglichen Beschwerden, die Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes und der Bauchmuskelfunktion bedeutet meist den Beginn einer neuen Lebensphase mit erhöhter Selbstzufriedenheit und gesteigertem Selbstwertgefühl.

Für wen kommt eine Bauchstraffung in Frage?

Die schlaffe hängende Bauchdecke ist nicht mehr durch Sport oder Diät beeinflußbar. Hier stellt eine Bauchdeckenstraffung, ggf. kombiniert mit einer gleichzeitigen Korrektur der auseinander gewichenen Bauchmuskeln, eine gute Methode dar, um eine Verbesserung der Kontur und der Hautqualität zu erreichen.

Wie kann ich mich auf die Operation vorbereiten?

Ihr Idealgewicht sollte vor der Operation erreicht worden sein. Hierdurch beeinflussen Sie positiv Ihr Operationsergebnis. Sollte im näheren Zeitraum eine Schwangerschaft geplant sein, ist es sinnvoll, den Eingriff auf die Zeit danach zu verschieben, da bei einer Schwangerschaft die gestrafften geraden Bauchmuskeln (Rektusmuskeln) auseinanderweichen und gestraffte Haut wieder überdehnt werden kann.

Vor dem geplanten Eingriff sollten Sie in guter gesundheitlicher Verfassung sein. Um das Komplikationsrisiko zu vermindern ist der Gebrauch von Nikotin und Alkohol bis zur Wundheilung auf ein Minimum zu reduzieren oder besser darauf zu verzichten. Informieren Sie außerdem den Operateur über Ihre möglicherweise vorhandenen Nebenerkrankungen und Medikamente. Es ist ratsam circa zwei bis drei Wochen freie Zeit nach der Operation einzuplanen.

Wie läuft der Eingriff ab?

Bei der reinen Fettschürzenabtragung wird der Haut- und Fettüberschuss im Bereich des Unterbauches entfernt. Bei der Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) muss zusätzlich das Gewebe vom Oberbauch gelöst und zum Unterbauch hin gestrafft werden. Dem Bauchnabel kann dabei eine schönere Form und Betonung gegeben werden. Gleichzeitig werden die auseinander gewichenen geraden Bauchmuskeln erforderlichenfalls in ihre straffe, ursprüngliche Position gebracht. Man erreicht eine festere Bauchwand und eine Verschmälerung der Taille. Die notwendige Narbe liegt unsichtbar in der Bikinizone.

Welche Risiken gibt es?

Wird die Bauchdeckenstraffung von erfahrenen plastischen Chirurgen vorgenommen, sind Komplikationen selten und in der Regel für ein dauerhaft gutes Ergebnis unbedeutend. Bei jedem Eingriff ist das Risiko eine Thrombose zu erleiden erhöht.

Infektionen des Wundgebietes sind sehr selten. Wie bei jeder Operation können nach einer Bauchdeckenstraffung Blutergüsse und Schwellungen auftreten, die in der Regel von selbst abheilen. Eine Nachblutung ist eine seltene Komplikation und muss operativ behoben werden. Durch ein ausführliches Gespräch mit uns können Risikofaktoren minimiert werden. Zögern Sie nicht, uns in einem persönlichen Gespräch alle Fragen zu stellen.

Was erwartet mich nach der Operation?

In den ersten Tagen nach der Operation werden Sie im Wundgebiet Schmerzen verspüren. Schmerzlindernde Medikamente helfen, diese Phase problemlos zu überstehen. Während der Operation eingelegte Drainagen werden in der Regel in den ersten Tagen nach der Operation entfernt. Sie tragen ca. 6 Wochen ein Kompressionsmieder und sollten bis dahin schwere körperliche Arbeit meiden. Durch regelmäßiges Auftragen einer Wundsalbe und durch Vermeiden von Sonnenstrahlen direkt auf die Narbe werden die Narben fein und unauffällig.

In Abhängigkeit von der körperlichen Belastung können Sie nach einigen Tagen wieder Ihre normalen Alltagsaktivitäten aufnehmen. Sport ist nach Absprache mit Ihrem Arzt nach etwa sechs bis acht Wochen möglich.

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen IPRAS European Board of Plastic Reconstructive and Aesthetic Surgery Deutsche Gesellschaft für Senologie Interplast Germany