Behandlungsablauf

Minimalinvasive Behandlungen in unserer Praxis im Medienhafen ...

... und ästhetische Operationen in unserer Partnerklinik

Für kleine ambulante Behandlungen, wie Faltenbehandlungen mit Botulinum, Behandlungen mit Dermafillern, Ultherapy, Cellfina, CoolSculpting oder kleinere chirurgische Eingriffe, wie die Entfernung eines Muttermales, kommen Sie in unsere Praxis Plastische Chirurgie im Medienhafen.
Dort empfängt Sie Ihr behandelnder Facharzt und berät Sie zu den Möglichkeiten sowie dem genauen Ablauf. Er bereitet Sie individuell auf Ihre minimalinvasive Behandlung vor.


Die Operation in der Klinik

Zu den Beratungsgesprächen und den Voruntersuchungen waren Sie in unserer Praxis Plastische Chirurgie im Medienhafen. Jetzt haben Sie sich für eine Operation bei uns entschieden.

Am Operationstag begrüßen wir Sie als Belegärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Florence-Nightingale-Krankenhauses der Kaiserswerther Diakonie. Ihr Facharzt beantwortet gern Ihre noch aufgetretenen Fragen. Sprechen Sie gern mit uns, was immer Ihnen auf dem Herzen liegt.

In einem unserer Beratungsgespräche in der Praxis haben wir Ihnen schon Informationen zur individuellen Narkose und Operationsmethode gegeben. Die Behandlung findet in örtlicher Betäubung, im Dämmerschlaf oder in einer schonenden und modernen Vollnarkose statt.


Sicherheit zählt: Medizinische Versorgung rund um die Uhr

Bei uns sind Sie rund um die Uhr gut betreut. In der Klinik für Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie des Florence-Nightingale-Krankenhauses der Kaiserswerther Diakonie werden jährlich circa 1.200 große plastisch-chirurgische Operationen durchgeführt, zudem mehr als 900 ambulante Behandlungen. Dies bedeutet für Sie ein Höchstmaß an Routine und medizinischer Sicherheit.

Diese Sicherheit bieten wir Ihnen vierundzwanzig Stunden am Tag, an sieben Tagen in der Woche. Verlassen Sie sich darauf: In der Klinik ist immer ein kompetenter Ansprechpartner aus unserem Team für Sie da.  


Genießen Sie Ihr neues Schönheitsgefühl: So geht es nach dem Klinikaufenthalt weiter

Die Entlassung aus der stationären Behandlung

Zur Entlassung aus der Klinik bekommen Sie von uns einen Abschlussbericht und alle weiteren notwendigen Termine.
Spezielle Kompressionsmieder nach Brustoperationen oder nach körperformenden Operationen sind zum Beispiel eine wichtige Maßnahme, die hilft, Ihren Komfort zu steigern und einen ungestörten und guten Heilungsablauf zu sichern. Daneben werden wir Ihnen Empfehlungen geben, die sportliche Aktivitäten und die Wiederaufnahme Ihrer beruflichen Tätigkeit angehen.

Besuchen Sie uns zur Nachuntersuchung

Eine Kontrolle des Ergebnisses und des Heilungsverlaufes ist uns sehr wichtig. Dazu kommen Sie ein bis drei Tage nach Ihrer Entlassung gerne noch einmal in unsere Praxis "Plastische Chirurgie im Medienhafen". Je nach Bedarf werden wir mit Ihnen dann weitere Kontrolltermine vereinbaren. Auch nach der Operation sind wir immer für Sie und Ihre Fragen da.

Wir sind für Sie da

Haben Sie nach Ihrer Behandlung bei uns Fragen zur Nachsorge oder sind Sie unsicher, ob alles in Ordnung ist? Vereinbaren Sie kurzfristig einen Termin in unserer Praxis. Auch außerhalb unserer Praxiszeiten stehen wir Ihnen in unserer Partnerklinik, der Kaiserswerther Diakonie, rund um die Uhr zur Verfügung.


Hier finden Sie weitere hilfreiche Informationen:


Ein paar Worte zum Thema Narbenpflege... denn ein perfektes Ergebnis ist auch unser Ziel

Die natürliche Wund- und Narbenheilung ist bei jedem Menschen individuell. Unsere schonenden Nahttechniken und Ihre Narbenpflege tragen zu einem möglichst perfekten Ergebnis bei. Weitere Informationen hierzu sowie zur Narbenpflege erhalten Sie weiter unten. Wir arbeiten ständig daran, unsere schonenden und modernen Operationsverfahren weiter zu verbessern – für Ihre Schönheit und Sicherheit.

  • Nach der Entlassung aus unserer Behandlung und dem Entfernen von Pflastern und Verbänden sollen die Narben, solange noch kleine Krusten und kleinere nässende Stellen vorhanden sind, lediglich täglich geduscht (milde parfümfreie Seife oder Waschlotion) und 2 x tgl. hauchdünn mit einer neutralen fetthaltigen Creme (z.B. Bepanthen® Wund- und Heilsalbe, Vaseline, neutrale parfümfreie Bodylotion) gepflegt werden. Bitte decken Sie die Narben locker mit sauberen Kompressen aus der Apotheke ab, solange noch nässende Areale vorhanden sind.  
  • Narbenmassagen können während des ersten Jahres nach der Operation den Heilungsverlauf günstig beeinflussen. Sie sollten allerdings erst nach vollständiger Abheilung, d.h. erst wenn die Narben trocken und krustenfrei sind, mit einer sanften Narbenmassage, z.B. mit Bepanthen®-Salbe o. ä., beginnen. Führen Sie hierzu 2-3 x tgl. kleine kreisförmige Massagen mit den Fingerspitzen unter Ausübung von leichtem Druck entlang der Narbe aus.
  • Schützen Sie die Narben während des ersten Jahres konsequent vor Sonnenlicht. Hierzu benutzen Sie einen Sunblocker oder eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50).
  • Die vollständige Ausreifung der Narbe führt in der Regel zu weichen, blassen und flachen Narben. Dieser Prozess kann bis zu 2 Jahren in Anspruch nehmen. Missempfindungen oder Taubheitsgefühl im Bereich der Narben sind in der Regel von vorübergehender Natur und bessern sich im Laufe der Narbenreifung und verschwinden meistens vollständig. Selten können diese aber auch dauerhaft bestehen bleiben. Dieses ist chirurgisch leider nicht in jedem Falle zu vermeiden.   
  • Zur Unterstützung der schnelleren Ausreifung der Narben kann nach kompletter krustenfreier Abheilung ein Silikongel-haltiges Präparat, entweder als flüssiges Gel oder Pflaster, angewendet werden. Ein Silikongel (z.B. Dermatix-Gel® oder Scarban®, rezeptfrei in der Apotheke erhältlich) wird 2 x tgl. hauchdünn auf die Narben aufgetragen und für einige Minuten trocknen gelassen. Es bildet einen dünnen, unsichtbaren Film auf der Haut, der beim Duschen wieder entfernt wird. Alternativ kann auch ein Silikongelpflaster auf die Länge der Narbe zugeschnitten und aufgeklebt werden, welches täglich nach dem Duschen neu aufgeklebt werden muss. Dasselbe Pflaster kann einige Tage lang angewendet werden. Beide Präparate können im Einzelfall auch rezeptiert werden. Der Anwendungszeitraum beträgt mindestens drei Monate, die Behandlung muss, um erfolgreich sein zu können, konsequent durchgeführt werden. Wenden sie sich bei Fragen hierzu bitte an uns.
  • Sollte es im Verlauf der Narbenreifung zu einem verstärkten Jucken, Brennen, einer zunehmenden Rötung der Narben sowie zu einer Vermehrung und/oder einer Verhärtung des Narbengewebes kommen, kann eine überschießende Narbengewebsbildung (sogenannte hypertrophe Narbe oder Keloid) vorliegen. Die Veranlagung zur Bildung hypertropher Narben und Keloide ist häufig genetisch bedingt und kann nicht beeinflusst werden. Sollten sich die Narben wie oben beschrieben entwickeln, ist eine besondere Behandlung notwendig. Hierzu wenden Sie sich bitte an uns.
  • Wundheilungsstörungen (z.B. Wundinfekte, Abszesse oder Serome) treten meistens innerhalb der ersten Tage bis Wochen auf und äußern sich z.B. durch verstärkte Schmerzen, eine ungewohnte Schwellung, Rötung, Fieber oder Schüttelfrost sowie durch vermehrte oder plötzlichen Entleerung von Sekret aus der Narbe bzw. Wunde. Suchen Sie bitte umgehend uns oder einen mitbehandelnden Arzt auf, sollte es zu einer derartigen Wundheilungsstörung kommen. Diese lässt sich in der Regel gut behandeln, gehört aber immer in ärztliche Überwachung.

Wenden Sie sich bitte im Zweifel oder bei Fragen immer an uns oder Ihren Hausarzt.

Wir wünschen Ihnen eine ungestörten und guten Heilungsverlauf! 


Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen IPRAS European Board of Plastic Reconstructive and Aesthetic Surgery Deutsche Gesellschaft für Senologie Interplast Germany